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Von einem Herzen und seiner Stärke

Von einem Herzen und seiner Stärke

Ich öffne die Augen und schaue aus dem Fenster, während ich über das Leben, mein Wesen und die Menschheit selbst in Melancholie versunken nachdenke. Immer wieder begegnen mir Seelen, die den Glauben und jede Hoffnung auf etwas Gutes, etwas Warmes irgendwo auf den unsteten Pfaden ihrer Reise verloren haben. In ihren Blicken ruht eine Härte, … Weiterlesen

Winterherz

Winterherz

An manchen Tagen scheint der Zauber des Sommers fern’ und ich spüre erneut wie im Rausch jenen altvertrauten Schmerz, ein trauriges Winterblatt schneebedeckt in meiner Hand. Fern und ferner trägt mich die süße Melodie meiner liebsten Erinnerung und mir war, als wäre in mir dünnes Eis – das Herz zu Winter erfroren. Kalt und kälter … Weiterlesen

Fort

Fort

Meine Liebe, die du gingst ich schreibe dir im Schmerz, in Dankbarkeit und Wärme, in Kälte und mit Herz — jede einzelne Zeile, mit jeder kleinen Letter den Himmel fortgeküsst deiner Sonne, dir zuliebe. Könnte ich noch einmal sehen, noch einmal halten dein Gesicht mit jenem einem Lachen — was würde ich geben für jene … Weiterlesen

Sehnen

Sehnen

Es sehnte mich nach dir, einer Haut von vertrauter Wärme war auch längst vergangen, längst nur kalte Asche; wie des Mondes stillen Klagens, seiner Lieder Glanz verblasst von Nächten Hand mit kalter Schneide schwarz bemalt, erregt. Ein Flammen nur im Nichts, der Schatten Dornen brennend bunt mich auch wiegt freudenlos im Schlaf ohne jeden Traum.

Durch Seele verbunden

Durch Seele verbunden

Seele du, die fand mich im düster’n Meere, unter Mauern vergraben und emporhob mich auch in Stunden des Zweifels, vom Schmerze betäubt wie Dornen im Fleisch. Lass‘ sein mich dein Anker im bitterlichsten Sturme, dir leuchtend‘ Feuer im Dunkel vergraben tief im Schwarz. Lass‘ sein mich der Trost der durchströmt wie Sonnenlicht in Stunden von … Weiterlesen

Lichtlos

Lichtlos

Es trat ein Schatten ins Bild schwer und groß, wie kühle Nacht verhüllt alle Formen still des Lebens Kuss beraubt; auf alter Bühne längst verblichen in traur’ger Miene schrill. Niemand bedacht dabei des Schmerzes Griff, unerbittlich; war bloß Kind ohne Namen vom Schatten geraubt und Ketten nicht frei. Skizziert alles Fühlen und Worte nie Gesagt, … Weiterlesen

Umarmungen und Küsse

Umarmungen und Küsse

Umarmungen sind wie Wasser, welches hinfortwischt den Staub der Erschöpfung und des Kummers von der Seele; Küsse sind die Flut, welche verschlingen das Feuer von Schmerz und Angst und mit Liebe erfüllen das Flussbett des Herzens. Gleich der Wüstenblume berühren und erfrischen sie ― hinein bis in die tiefsten Wurzeln von Herz und Seele.

Der Wahrheit Dorn

Der Wahrheit Dorn

Ein Schweigen der Distanz in Ferne wie auch Nähe, mir so spürbar wie das Eis um Worte hart und kalt, unausgesprochen. Erkennbar der Kurs des Schiffes einst Vertraut, längst aufgebrochen still in Welten fern und fremd, bloß Geist der Erinnerung. Gestraft von Lügen deiner Augen Blick und Lachen, ein Leid verdeckt vom Schein mit falscher … Weiterlesen

In süße Freiheit

In süße Freiheit

Wie Steine fielen die Tränen hinein in’s klare Wasser, und glitzern wie die Sterne hell als wäre alles nie gewesen. Erfrischt die müden Knochen und Augen schläfrig auch, der Seele stiller Weckruf zurück zur Wurzel führend. Geblieben nichts von Trauer und dem Schmerz, der saß im Herzen tief, wie Dornen spitz und Nadeln fein. Es … Weiterlesen