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Engel

Engel

Mit weißen Flügeln strahlen die Bilder von Engeln – und noch immer sind sie des Menschen liebstes Sinnbild für die Güte und Barmherzigkeit des aufrechten Herzens und der Seelen. Ohne jedes Schwert in ihrem eigenen, sonnengleichen Lichte nur: So erzählen uns die Lieder und die Sagen, die Verse und die Kunst. Ich weiß, was ich … Weiterlesen

Agnitio – Träumer & Träume

Agnitio – Träumer & Träume

Töne frei dem Herzen aus Städten bar der Sicht; in des Herzes Kliff hervor Perlen sich zur Sonne heben. Träume versunken des Sehnens Zunge webt der Anderswelt Magie: Blauem Feuer weich entspringt entbrannt in aller Seelen Reich. Spruch um Spruch erwacht unbeherrscht des Kindes Geist Tänzern gleich in Wellen wiegt jede Note Lebenskraft.

Wächtergötter

Wächtergötter

Einst im Ewigen zur Wache, ein roter Feuergott über Leben, Tod und Erde, in der Menschen stillen Spott fern irdischer Grenzen hoch. Als starres Bildnis er bezeichnet, im Lande überall bloß Fleck am Himmel, reglos, bei Friede und Krawall. Áed er genannt, als Herr der Himmelsflamme, zum Schutze und Wohle aller wann immer auch gefordert, … Weiterlesen

Des Wolfes Seele

Des Wolfes Seele

Bei Nacht verwandelt im Mondeslicht hell bei voller Runde mich, hinein in fremdes Fleisch mir nicht vertraut auch nie gewollt. Meine Sinne verloren, einst scharf und stark doch nun zu schwach; mit Zähnen stumpf und Ohren rund, in Kälte gehüllt ganz ohne Schutz. Einst warm die Haut durch Fell am Leib, nun starr und taub … Weiterlesen

Umarmungen und Küsse

Umarmungen und Küsse

Umarmungen sind wie Wasser, welches hinfortwischt den Staub der Erschöpfung und des Kummers von der Seele; Küsse sind die Flut, welche verschlingen das Feuer von Schmerz und Angst und mit Liebe erfüllen das Flussbett des Herzens. Gleich der Wüstenblume berühren und erfrischen sie ― hinein bis in die tiefsten Wurzeln von Herz und Seele.

Ein Mönch im Dorf

Ein Mönch im Dorf

Als ein Mönch gekleidet wie ein einfacher Dörfler in ein Dorf kam, sammelten sich alle Bewohner um ihn, daran interessiert wer er ist und woher er kommt. Der Mönch setzte sich daraufhin und hörte allem, was die Dörfler ihn fragten, mit Geduld zu. „Woher kommst du?“, fragte ihn einer. „Von der Erde, von hier, von … Weiterlesen

Norm und Schubladen

Norm und Schubladen

Was interessier’n die Töpfe, Deckel und Schubladen, kann ich einfach sein jenes, was ich bin heraus von Herzen frei, dreist ohne zu fragen. Was scher’n mich fremde Bilder, aufgehangen bloß Abbild dessen, was des Menschen Auge eingefangen; kann ich einfach sein und leben, frei heraus ohne Käfige zum Heim, mit Herz und Seele im Erdenhaus. … Weiterlesen

Rabenprinzen

Rabenprinzen

Wächter über alle Weltenmeere, Berge, Wälder und Täler hoch oben in den Wolken ihr Palast, erbaut zur stillen Wacht, zwei Rabenbrüder gewand in dunkles Schwarz und Weiß, die Weltenmutter sie erkoren zu Prinzen von Tag und Nacht. Muugin, unsterblicher Wächterprinz von Nacht und Dunkelheit, der Erde stetes Weltengedächtnis, Behüter des ewigen Dunkel, alles Übel er … Weiterlesen

Traumfäden

Traumfäden

Aus tausend Fäden und Netzen gewoben sanft, jener schillernd bunte Schleier ― sonnengleich, mich umhüllend gleich fließendem Feuer, bunt wie der Herbst, stark wie Gestein ― beständig, gleich Wasserfällen rauschend jenes Reich. Weit und unendlich sein Kleid ― fließend lang bei Sonnenschein und Mondeslicht, brennend hell wie Kometen jede Faser, mir in Auge und Herz … Weiterlesen

Der Fremde

Der Fremde

Es war kalt, als Frau S. ihren schweren Koffer nahm und durch die weiten Hallen des Bahnhofs irrte. Die Menschenmassen erschwerten es, sich zu orientieren. Sie schleppte ihren Koffer hinter sich her und suchte. In 30 Minuten fährt der Reisebus. Nur mit Mühe fand sie den Ausgang und steuerte schließlich auf die Busse zu. Drei … Weiterlesen