Tagged with lebendigkeit

Und manchmal (weiß ich nicht)

Und manchmal (weiß ich nicht)

Künstliches Sommerlicht fällt auf meine müden Züge – und ich weiß nicht, wie oft ich mir gewünscht habe jemand wäre da der mir seine Ohren schenkt ohne sich vor dem zu fürchten was meine blutigen Lippen ihm über die Abgründe meiner gebrochenen Seele erzählen; und wie oft ich doch Menschen gehen sah, mit unsichtbaren Tränen … Weiterlesen

Winterherz

Winterherz

An manchen Tagen scheint der Zauber des Sommers fern’ und ich spüre erneut wie im Rausch jenen altvertrauten Schmerz, ein trauriges Winterblatt schneebedeckt in meiner Hand. Fern und ferner trägt mich die süße Melodie meiner liebsten Erinnerung und mir war, als wäre in mir dünnes Eis – das Herz zu Winter erfroren. Kalt und kälter … Weiterlesen

Offenbarung

Offenbarung

Leere verschluckt träge schier unendliche Weiten – die Auswüchse unserer Sehnsüchte und Träume gänzlich sich verwischt die Fülle aller inner’ Gärten. Tag um Tag, Nacht um Nacht sich verschluckt am monotonen Gang der Zeit Licht um Licht, Schritt für Schritt sich dämmt zu Nichts im Nebel der Tristesse. Was ist es, du erblickst in jenem … Weiterlesen

Musik (dieses Lebens)

Musik (dieses Lebens)

Samtfarben tönt das Spiel von Saiten, und hallt im Herzen warm wie Kinderlachen – von Lebendigkeit erzählt. Anmutig gleitet jeder Schwung ihrer Zehen, zählt den Himmel an der Summe ihres Tanzes vom Sonnenlicht beschien. Ich spüre das Klingen des Klaviers, in seiner freien Melodie, und Finger streichen hingebungsvoll einer Violistin gleich. Poesie ist Musik, ein … Weiterlesen

Agnitio – Träumer & Träume

Agnitio – Träumer & Träume

Töne frei dem Herzen aus Städten bar der Sicht; in des Herzes Kliff hervor Perlen sich zur Sonne heben. Träume versunken des Sehnens Zunge webt der Anderswelt Magie: Blauem Feuer weich entspringt entbrannt in aller Seelen Reich. Spruch um Spruch erwacht unbeherrscht des Kindes Geist Tänzern gleich in Wellen wiegt jede Note Lebenskraft.

Wortmalereien

Wortmalereien

Mit Worten gemalt der Schreiber still Bild um Bild wie Künstler mit Pinsel gar und Farben unsichtbar immerdar. Heraus aus ihren Formen sie quetschend sich geborgen ruhend in sich selbst, aus ihrem Quell Licht unabhängig werfend, so leuchtend hell. Lebhaft jeder Buchstabe und wählerisch in seinem Verbleib, nimmt er nicht an jedermann, mit jedem Fingerzeig … Weiterlesen

Traumfäden

Traumfäden

Aus tausend Fäden und Netzen gewoben sanft, jener schillernd bunte Schleier ― sonnengleich, mich umhüllend gleich fließendem Feuer, bunt wie der Herbst, stark wie Gestein ― beständig, gleich Wasserfällen rauschend jenes Reich. Weit und unendlich sein Kleid ― fließend lang bei Sonnenschein und Mondeslicht, brennend hell wie Kometen jede Faser, mir in Auge und Herz … Weiterlesen

Die Magie der Bücher

Die Magie der Bücher

Bücher sind ein kleines Stück greifbar gemachter Magie ― Dies ist das Erste, was ich mit Büchern asoziiere, denke ich an sie oder halte ich gar eines in meinen Händen. Warum sollte man dem Hort des geschriebenen Wortes einige Gedanken widmen? Mir persönlich war just in diesem Moment danach, schreibe ich ― wie manchem bekannt … Weiterlesen

Die Magie der Farben

Die Magie der Farben

Wir wurden hineingeboren in eine Welt erblühend im Lichte der unterschiedlichsten aller Farben; was jedoch am Ende blieb, waren Gebilde und Monumente die jegliche Farbenpracht verschluckten im schier endlosen Grau von Asphalt und Beton, untermalt von Routine, regem Treiben auf nahezu niemals ruhenden Straßen mitsamt ihrer Hektik. Wohin kommen wir, berauben wir uns der Magie … Weiterlesen