Tagged with kälte

Weihnachtsblicke

Weihnachtsblicke

Seine kleinen Augen blickten in die vielen Fenster, während er mit seinen müden Beinen durch die Straßen lief. Lichter zierten die geputzten und glänzenden Scheiben. Bunte Kugeln und Schleifen ruhten schweigend auf den dürren Ästen der Bäume. Tagelange Hektik verstummte mit dem Morgen dieses einen Tages. Keine Menschenseele war in den verlassenen Straßen zu sehen. … Weiterlesen

Von einem Herzen und seiner Stärke

Von einem Herzen und seiner Stärke

Ich öffne die Augen und schaue aus dem Fenster, während ich über das Leben, mein Wesen und die Menschheit selbst in Melancholie versunken nachdenke. Immer wieder begegnen mir Seelen, die den Glauben und jede Hoffnung auf etwas Gutes, etwas Warmes irgendwo auf den unsteten Pfaden ihrer Reise verloren haben. In ihren Blicken ruht eine Härte, … Weiterlesen

Winterherz

Winterherz

An manchen Tagen scheint der Zauber des Sommers fern’ und ich spüre erneut wie im Rausch jenen altvertrauten Schmerz, ein trauriges Winterblatt schneebedeckt in meiner Hand. Fern und ferner trägt mich die süße Melodie meiner liebsten Erinnerung und mir war, als wäre in mir dünnes Eis – das Herz zu Winter erfroren. Kalt und kälter … Weiterlesen

Herbst

Herbst

Ein heißer Kaffee dampft in meinen Händen, spiegelt müde-warm die matten Lichter himmelnasser Schwärze und hält die Hitze in mir wohlig für den Moment — an einem Tag, in dem die Trauer spricht, das Einsamsein zur Gänze singt. Ich halte Splitter meines Herzens rot und brach wie trockener Sand in den Fäusten ehe Treibsand zwischen … Weiterlesen

Fort

Fort

Meine Liebe, die du gingst ich schreibe dir im Schmerz, in Dankbarkeit und Wärme, in Kälte und mit Herz — jede einzelne Zeile, mit jeder kleinen Letter den Himmel fortgeküsst deiner Sonne, dir zuliebe. Könnte ich noch einmal sehen, noch einmal halten dein Gesicht mit jenem einem Lachen — was würde ich geben für jene … Weiterlesen

Sehnen

Sehnen

Es sehnte mich nach dir, einer Haut von vertrauter Wärme war auch längst vergangen, längst nur kalte Asche; wie des Mondes stillen Klagens, seiner Lieder Glanz verblasst von Nächten Hand mit kalter Schneide schwarz bemalt, erregt. Ein Flammen nur im Nichts, der Schatten Dornen brennend bunt mich auch wiegt freudenlos im Schlaf ohne jeden Traum.

Des Wolfes Seele

Des Wolfes Seele

Bei Nacht verwandelt im Mondeslicht hell bei voller Runde mich, hinein in fremdes Fleisch mir nicht vertraut auch nie gewollt. Meine Sinne verloren, einst scharf und stark doch nun zu schwach; mit Zähnen stumpf und Ohren rund, in Kälte gehüllt ganz ohne Schutz. Einst warm die Haut durch Fell am Leib, nun starr und taub … Weiterlesen

Frühling Kommt

Frühling Kommt

Wenn’s draußen stürmt und eifrig schneit, die Welt im tiefsten Weiß, sich macht auch weiter das Dunkel breit erfüllt das Herz mit Farbe. Gar aus jenen Untiefen und Höhlen nun, frei von jeglichen Mauern und Schranken, nach oben frei in Freude zart die ersten Blumen ranken. Der Frühlings ist’s aus den Herzen, nach draußen mit … Weiterlesen

Verwischte Farben [2. Teil]

Verwischte Farben [2. Teil]

Nachdem ich gegen 8:10 im Büro ankam und die Tür hinter mir schloss, hörte ich bereits, wie die mammutartigen Schritte meines Chefs sich züzig näherten und in meine Richtung bewegten. Mit einem Griff wie Stahl riss er die Tür zu seinem Büro auf und kam mit säuerlichem Gesichtsausdruck auf mich zu. Ich wusste, was kommen … Weiterlesen