Tagged with dunkelheit

Und manchmal (weiß ich nicht)

Und manchmal (weiß ich nicht)

Künstliches Sommerlicht fällt auf meine müden Züge – und ich weiß nicht, wie oft ich mir gewünscht habe jemand wäre da der mir seine Ohren schenkt ohne sich vor dem zu fürchten was meine blutigen Lippen ihm über die Abgründe meiner gebrochenen Seele erzählen; und wie oft ich doch Menschen gehen sah, mit unsichtbaren Tränen … Weiterlesen

Warmes Dunkel

Warmes Dunkel

Fahle Blässe hell erleuchtet in schwarzem Nebelmeer ein Geleit stiller Worte im Wispern lauer Winde. Zeit des Dunkels sich erstreckt zu dünnen Netzen weit im Land ohne Regung jener Schatten schwach vom Horizont herab. Reflektiert die Zwischenwelten aus Lichtern ohne Ziel zum Geleit den Wanderern bewegt im stummen lediglich. Zwielicht aller Welten die von Seelen … Weiterlesen

Einander Vereinen

Einander Vereinen

Stille. Nur das lautlose Säuseln von Kosmos und Nacht, einzig für die Lauschenden bestimmt. Sagt, wo ist das Leben, wenn nicht bei der Schöpfung, wenn nicht geheftet an das leuchtende Firmament, im Schoße des Dunkel selbst? Wohin soll tragen uns das Fleisch, wenn Furcht vor Schatten niederringt? Entsprungen tief darin, in stiller Demut geformt ― … Weiterlesen

Der Liebe Schwur

Der Liebe Schwur

Einst verloren für sich ein Reisender beschämt, dies‘ meine Herz in Dunkelheit unter Himmeln grau. Kein Ufer in Sicht auf Meeren zu weit, Mysterien unerzählt, ungesehen im Inner’n, entfaltet am Tage tanzenden Regens. Dich erblickt eine Kaskade des Lichts, strömend sanft hinab wie Tänzer in Hitze, durch Nächte des Feuers. Gleich Blüttenblättern fallend Schönheit ungesehen, … Weiterlesen

Tanz von Licht und Dunkel

Tanz von Licht und Dunkel

In die Abgründe des Dunkel mein Herz hineingetaucht, mit Arm und Hand umschlingend, ihm Leben eingehaucht. Oft verpönt und gefürchtet der Medaille zweite Seite, nur auf des Goldes Glanz geschaut, man den Schatten nicht vertraut. Auf des Lebens Pfad in Furcht vor der Nacht, der Mensch im Lichte nur wandernd ihm Finsternis auch oft Erkenntnis … Weiterlesen

Rabenprinzen

Rabenprinzen

Wächter über alle Weltenmeere, Berge, Wälder und Täler hoch oben in den Wolken ihr Palast, erbaut zur stillen Wacht, zwei Rabenbrüder gewand in dunkles Schwarz und Weiß, die Weltenmutter sie erkoren zu Prinzen von Tag und Nacht. Muugin, unsterblicher Wächterprinz von Nacht und Dunkelheit, der Erde stetes Weltengedächtnis, Behüter des ewigen Dunkel, alles Übel er … Weiterlesen

In’s Schwarz

In’s Schwarz

Von Schwingen Schwarz wie Pech getragen, durch unbekannte Weiten fort, von allem Gewohnten fernab, auf noch fremde Weltenwege. Augen schimmernd schwarz wie Perlen, durch dunklen Nebel blickend, auf Wege verborgen im schwarzen Nichts, nur für Federn ihre Pfade bestimmt. Getragen vom Dunkel die Flügel sanft, in noch unbekanntes Gebiet hinein, auf schwarzen Schwingen leis, der … Weiterlesen