Fliegen (wie der Wind)

Weißt du noch
wie der Wind sich –
einem Flötenspiel gleich
voll der Eleganz,
in deinen Haaren,
deinen Augen
ein Wolkenfort erbaute?,

Böh’ um Böh’
am Himmel
im Azur des
schwerelosen Meers.

Mit den Wellen
deiner Lippen
tanzt er sich herauf,
beschwingt wie deine
Kindheitsträume,
als die Fähnchen
unserer Seelenreise

– zum Tor gefühlter
Ewigkeit.

Drum greife seine Hände,
tanze sanft
auf seinen Bahnen
erlebe, spüre, greife, fühle
in seinem Netz
der Ungezwungenheit.

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