Träumerpfade (die wir)

Du bist bloß einer
dieser vielen Träumer,
einem Millimeterbruchteil gleich,
mit ihrem Traum von
einer schöneren Welt
himmelsgleich empor erstreckt;
und schickst unsichtbare Ballons
in den Farben deines Herzens
federsanft gen Himmel
mit jedem Augenschlag des Geistes.

Klecks um Klecks schwingen
wir zwischen Mut und Resignation,
ergreifen und wandeln wir
mit Pinsel auf den schmalen Pfaden
erbaut aus Luft und Nichts
der Hoffnung gleich
und ihrer Willen wegen beherzt,
selbst im Regen, im Orkan
das weiche Träumerhaupt nie ruht.

Wolken ohne Form,
stetig umherstreifend
ohne jedes Feuer
auf unserem Weg ewigen Schaffens
im Kreis der Sehnsüchte und Zeichen
aus Welten unbereist, erhebt
im Malen ihrer ureigensten Geschichten
einem poetischen Rondo gleich.

Wir, die wir die Welt erträumen,
den Kosmos ersehnen, in uns tragen
der Welt mit jeder Pore schenkend
aus ihrem nie versiegenden Quell
ungekannter Schönheit;
wir, die wir Poeten
und neuzeitliche Maler,
für ein Leben frei in allem Schaffen,
mit ganzer Seele jede Feder lassen.

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