Weltenwanderer

Weltenwanderer, der auf altem Wege
still zum Neuen sich gewandelt
und nah der Ungewissheit stets,
ging ich auf nichtpräsenter Brücke
und längst vergessenen Pfeilern
fern aller gängigen Existenz.

Dort, dort wo Lächeln blüht und
Wind verharrt zum Tod, sich regt
gen Himmel zart als trieb, einmal mehr
der Alte, aus Tiefschlaf hoch empor.

Brillanz ungekannt allein, und doch
so tiefe Wurzeln in uns ruhen lässt
— Die Lebensblume warm
aus reißend’ Wasser sich erhebt.

Lebenskind und Nebelfinder,
dahin will ich verweilen,
und fort durch ihre Welten doch
dem Nephelium zum Dank.

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One thought on “Weltenwanderer

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