Unbändigkeit

Ich trage Wolfsblut im Fell
das getrimmt, zum Tribut
jenen, die gefallen, in Schlachten
mit und in sich selbst.

Federn des Raben, die Schwärzer
als die Nacht, im Dämmerlicht
auch für den Moment gehoben,
zum Podest der Knochen bleich
unter kahler Eiche nahe.

Dem Ursprung zurück, der
Natürlichkeit Willen, Windes
Saat des Lebens Äther,
unberührt von Händen nackt.

Des Pferdes Mähne ich getragen
rar und wild, bei kalter Nacht,
des Kindes Seele geflochten
in das Haar still zu Flammen.

Unberührte Glut des klaren Geistes
dahin zum lebend Herzen rein,
von Wolf zu Rabe frei empor
im Galopp der Unbändigkeit.

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