Auf Schwingen weit

Sie schwangen hoch empor,
sich bar jeder Vorstellung
wie Pegasus auf Schwingen;
und mit Anmut zu verzaubern
jede Haut sie gewusst.

Federn reinsten Herzens,
die in Akzeptanz zum Schatten
tanzend und weinend,
ohne jeglich‘ Gedanken
– wie Blütensterne zart.

Nicht die Welt sie abgelehnt,
von anderen angenommen
als Schatten bloß; doch rein
ihre Silhouetten bei Nacht wie Silber,
im Glanze neu erwacht.

Nicht wie Stahl oder Seide
aus allem sie geformt,
mit gestrecktem Leibe bar der Worte
nur ein Hauch, zugleich auch mehr.

Nicht die Welt sie hat gescholten,
vom ander’n verrückt erklärt,
doch frei als bloße Federn bestimmter
– ein Meer an Unerreichbarkeit.

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