Ewig mir Geschenk

In Zeit von Unbestimmtheit, im Donnerhall
von Bruch und Tod, wie Wellen
schlagend und Wind doch sanft
trugst empor du mich, gen Himmel.
Wie Sonnensturm und Licht im Nichts,
eine Supernova klaren Lebens,
zum Regen aus Glanz gewandelt, als verloren
mein Selbst und ich, welche du errettet,
bis Herz und Seele emporstiegen selbst
irgendwann, erfüllt von Dankbarkeit
― und noch bis heute tragen Liebe, einer
sanften Feder gleich. Wer könnte schon
ertränken wie nicht würdigen, was beglückte,
und Heilung gab in brennender Verzweiflung;
nicht pflegen und erbauen auf seinem Fundament,
wo gegeben ward zu erwachsen neu?
Einzig Dankbarkeit ist Wert zur Saat,
auf weiterem Wege strahlend zu erblühen.
So nähre ich, was einstmals war, statt tief
in Erde zu begraben; gieße und sinniere ―
du, oh Begegnung, bleibst auf ewig mir Geschenk.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s