Einander Vereinen

Stille.
Nur das lautlose Säuseln
von Kosmos und Nacht, einzig
für die Lauschenden bestimmt.
Sagt, wo ist das Leben, wenn nicht
bei der Schöpfung, wenn nicht
geheftet an das leuchtende Firmament,
im Schoße des Dunkel selbst?
Wohin soll tragen uns das Fleisch,
wenn Furcht vor Schatten niederringt?
Entsprungen tief darin, in stiller
Demut geformt ― in ihm Seele wie Herz
verweilen, aus dunkler Erde steil empor.
Geeint in den Wurzeln, in der Saat
zu Form und Fluss. Der große Schmied,
der geschaffen aus Kontrasten,
zu greifbarem Leben ― eins, das Dunkel
und Licht genannt, zur Welt beide sie bestimmt.
Stille.
Bloßes Atmen ―
einander ewiglich vereint.
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