Der Zeiten stille Grimm

Die Zeit vor deinen Augen brennt,
fort ins Nichts, allein‘ dahin;
auch bloß zum Sterben man bekennt
pflichtbewusst, bar jedem Sinn.
Und tickt auch still ihr wahres Lied,
bleibt unerhört die flehend‘ Stimm‘,
so wahr noch fließend laut versiegt
der Moment entblößt, mit kaltem Grimm.
Bar jeder Erkenntnis, dem Diktat
auf Schritt still folgend mit dem Fuße;
der Mensch zu sehen hier gar nie
das Jetzt gestorben, fern jeder Muße.

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