Das Spiel von Tag und Nacht

Ein reges Schwinden und Treiben
im ersten gold’nen Morgenlicht,

zum Abend durch die Straßen
worin ihr Zauberwirken liegt?

Wenn der Morgen die Geburt ist,
so ist der Tag das wilde Kind;
und ist der Abend sein stilles Weichen,
so ist die Nacht der Vorhang, der neu webt.

Die Sterne als Akteure,
und zum Maler still der Mond
bis fällt der Vorhang sanft im Gelb
von neuem den Tag zu beginnen.

Vielleicht ist ein Gemälde,
was trägt der Morgen hin zum Abend
und Portrait im seichten Lichte wohl verborgen
die Nacht und all‘ ihr stummes Schaffen.

Wenn die Nacht das stille Lied ist,
so ist der Tag die Melodie.

Ist der Tag geformt zur Bühne,
so ist die Nacht ihr heimliches Spiel.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s