Durch Seele verbunden

Seele du, die fand
mich im düster’n Meere,
unter Mauern vergraben
und emporhob mich auch
in Stunden des Zweifels,
vom Schmerze betäubt
wie Dornen im Fleisch.

Lass‘ sein mich dein Anker
im bitterlichsten Sturme,
dir leuchtend‘ Feuer im Dunkel
vergraben tief im Schwarz.

Lass‘ sein mich der Trost
der durchströmt wie Sonnenlicht
in Stunden von Freude
und auch Trauer,
dich wärmend sanft,
gleich ob Sommer, ob Winter.

Lass‘ sein mich der Mantel
der schützt und wärmt,
wann immer Welten brechen
auf deinen Schulter zart,
mit beiden Armen dir
auch bei Unruh‘ und Leid.

Lass‘ sein mich helfende Hand
wann immer du gefallen
dich fühlst allein‘ zu schwach
um aufzustehn‘ erneut,
voran Hand in Hand,
ohne zu erdrücken
dir Unterstützung schenkt.

Lass‘ sein alle Zweifel
schlicht die meinen auch,
wie alle Sorgen tief
um zu teilen und zu schenken
dem Winde sie sanft,
für Herzen ohne Last,
die Seelenflügel frei.

Dir Sonne wie auch Mond
wann immer nötig,
wie ein Anker und Burg
für Zeiten bitterhart,
eine Seele neuerlich frei
mit Lachen unbeschwert.

In und aus Liebe,
die Seele stets das Deine
dir wann immer gebraucht dort,
gleich der Gründe
und jenem, du gesehen
in mir durch Herz und Auge
ein Kuss auf ewig still.

Seele du, mir Lebensblume
in wörterlosem Glanze
schillernd hell wie Sterne,
liebkost mein Selbst sanft
auf tausend Arten,
roter Herzesreigen mir
ein Zauber ohnegleichen.

Meine Treue schenk‘ ich dir
und jeden Herzenswunsch
verflechtet in die deinen
wie Ring auf Fingern
gelebt der Ewigkeit gleich.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s