Über’s Weitergehen

Ein Junge im Alter von 14 Jahren lief zu seinem Großvater, traurig und verzweifelt. „Mein größter Traum ist gerade gestorben“, sagte er. „Was soll ich jetzt tun?“ Der Großvater blickte seinen Enkel an. „Ich kann dir nicht sagen, was du jetzt tun solltest. Dies ist etwas, das nur du alleine wissen kannst. Lass‘ mich dir trotzdem zumindest dies sagen. Als ich jung war, starben ebenfalls viele meiner Träume. Ich sah etliche von ihnen zerfallen und sterben, bloß Ruinen hinterlassend. Dies hinderte mich nicht daran, neue aus jenen Überresten zu erbauen. Ich selbst starb tausende Male in diesem Leben. Trotz allem hinderte mich auch dies nicht daran, noch einmal von neuem geboren zu werden. Sterben oder verschwinden alte Dinge, so wird dort stets Raum sein, damit neue entstehen. Jetzt magst du Ruinen haben, doch früher oder später können diese Ruinen zu einem riesigen Baum, einem Garten oder allem werden, was du aus ihnen machst. Es liegt in deinen Händen.“

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