Der Wahrheit Dorn

Ein Schweigen der Distanz
in Ferne wie auch Nähe,
mir so spürbar wie das Eis
um Worte hart und kalt,
unausgesprochen.

Erkennbar der Kurs
des Schiffes einst Vertraut,
längst aufgebrochen still
in Welten fern und fremd,
bloß Geist der Erinnerung.

Gestraft von Lügen
deiner Augen Blick und Lachen,
ein Leid verdeckt vom Schein
mit falscher Herzlichkeit mir,
die Wahrheit tief vergraben.

Kein Grund wenngleich
für falsche Worte und Lügen,
mir vertraut der Tatsachen Kern
schimmernd durch den Schleier
von Stille kühl und eisern.

Nicht Wert gar die Botschaft
für meine Wenigkeit bestimmt,
wohl verschlossen jene Dornen
in Truhen unerreicht.

Weder du noch das Herz greifbar
mit Gefühl und Seele nun,
in weite Ferne entglitten längst
dahin im Nebel des Schweigens,
lediglich Bote des Zerfalls.

Tränen still vergossen
für dich alleine im Schmerz,
auch dort die Hand gereicht
dir trotz des Wissens scharf,
nicht gesehen und nicht genommen.

Mit warmer Sonne dort
der Horizont nun wartet leise,
Wind fröhlich um dich wehend
als Aufforderung dir zu,
für neuen, frischen Mut.

Ein Lachen besser stets
als Tränen im Gesicht
wie Gold und Zauber immerzu,
nicht werden sollten bloß
der Erinnerung spitzer Dorn
im zarten Seelenkleid.

In Dankbarkeit voran
nun selbst mit meinen Füßen,
das Herz lächelnd geht
ohne Groll und jeden Vorwurf,
dir stets liebevoller Freund.

Hand, Herz und Wort
gegen den Dorn sitzend
in Herz und Fleisch,
als Mittel jetzt und immer
dir zu jeder Zeit.

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