Ein Mönch im Dorf

Als ein Mönch gekleidet wie ein einfacher Dörfler in ein Dorf kam, sammelten sich alle Bewohner um ihn, daran interessiert wer er ist und woher er kommt. Der Mönch setzte sich daraufhin und hörte allem, was die Dörfler ihn fragten, mit Geduld zu.

„Woher kommst du?“, fragte ihn einer.
„Von der Erde, von hier, von überall“, antwortete er darauf ruhig.
„Was ist deine Religion?“, fragte ein anderer.
„Ich bin Mensch“, antwortete der Mönch.
„Kommst du aus diesem Land oder von weit her?“, fragte der dritte Dörfler.
„Ich bin bloß Mensch“, antwortete er erneut.
„Bist du vielleicht ein Mönch?“, fragte ihn ein anderer.
„Ich bin bloß Mensch“, antwortete der Mönch so ruhig wie zuvor.
„Du gibst nicht gerne Dinge über dich selbst preis, nicht wahr?“, fragte eine alte Frau.
„Es geht nicht um das Preisgeben“, antwortete der Mönch mit ruhigem Gesichtsausdruck. „Das ist alles was zählt, sind wir alle Menschen.“

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