Des Zauberers Mythos

Der weiße Bart
beim Manne mit Haaren Schwarz,
und Augen wie die Nacht
dunkel doch scharf
aufmerksam, wie Speere hart.

Und kam geritten daher
er mit Pferd wie Düsternis schwarz,
die Mähne brennend hell,
wie Wasser blau, doch Lava heiß
in antiker Rüstung gar schwer.

Ein Zauberer er
geraten zu jung wenngleich,
von Haut und Erscheinung her;
war doch sein Leben
jahrtausende schon alt
von Weisheit erfüllt,
jedes Wort als geschätzt stets galt.

Niemand je gekannt,
seinen Namen und die Herkunft
ein Mysterium wohlbehütet;
doch galt als gütig er,
trotz schwarzem Gewand
im ganzen Land
als Held er bekannt.

Nach vielen Schlachten
mit Feuerbrunst und Stab,
leuchtend sonnenhell
er zurück den Frieden brachte,
verschwand auch jede Spur
blieb nur zum Gedenken
errichtet in Ehrfurcht
ein altes Steingrab.

Seinen Stab er verschenkt,
laut Gerüchten weiter
an den Lehrling geheim,
dessen Stil gar so ähnlich
wie der Seine im Wirken,
und jeder an des Zauberers
alte Magie sogleich denkt.

Doch nie gefunden man
den Knaben mitsamt Stab
und dem Wissen so alt,
war sein Wirken stets verborgen
in Schatten gehüllt,
jede Spur verschwamm.

Darauf man gleich,
Balladen ersann wie Lieder
gleich dem Zauberer bekannt,
galt auch der Knabe schon bald
als Held ebenso
im ganzen Königreich.

Darauf ein Mythos nur blieb
in Liedern wie Büchern,
und Herzen wie Köpfen
doch lebendig sie zugleich,
besungen und erzählt so oft
den Menschen teuer und lieb.

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