Im Sturme dahin

Bei Sturm und Wellengang
sang mein Lied ich laut hinaus
volltrunken durch Worte
aus meines Herzens Haus.
Wie der Wind polternd
tosend auch in mir die Winde
zum Sturme sich geformt
gar unkontrollierbar nun
mich nach ihrem Maß genormt.
Bei Sturm und Wellengang
auf hoher See tanzend,
nur mit dem Boote ich allein
vom rauen Sturm ergriffen
zum Licht bloß der Blitze Schein.
Perle um Perle sickernd
hinein in Kleidung und Seele,
die Haare längst ertränkt
mir Wasserfall des Kampfes
die klare Sicht längst versenkt.
Doch wollte ich glauben weiter
an der Sonne hellen Schein,
vertreibend Sturm und Blitze
für neue Sicht klar und rein.
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