Von Worten

Wie Schwerter scharf
und Seide lieblich
vermag das Wort zu sein;
Wie Feuer wärmend und Herzen ehrlich,
doch auch erfüllt von Gift
und bloßem Schein.
Wie Flügel tragend und Arme tröstend
doch zugleich Faustschlag ihre Botschaft
je nach Absicht und Herz;
will manches schenken Trost und Liebe
ein anderes bloß den Schmerz.
Jedes Wort erfüllt von Gefühl
sich wandelnd im Lichte
oder Schatten seines Trägers.
Wird’s Wort bloß Waffe oder Heilung,
der Träger allein weiß
um dessen Kern aus Liebe
oder Zwietracht heiß.
Werden gesprochen die Worte
so mögen sie gewählt sein mit Bedacht,
in sich tragend großen Einfluss
und Macht.
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