In Einsamkeit

Und sang‘ mein Lied, ich stets so leis‘,
hinaus zwischen Zähnen spitz und scharf,
wie Riesen polternd und Welpen trapsend
über stein’ge Weiten und gras’ges Moos,
auf meines Herzens Harf‘.
Mein Weg die Einsamkeit, die Süße
mir hold und treu bei Sturm und Sonne,
jedem Wind wir trotzen donnernd,
ihr Klang mir gar einz’ge Wonne
unterm‘ Himmel, so kalt und weit.
Vom Monde sie geküsst, die Liebliche
gleich ihrer Schatten mir hell leuchtend,
wie tausend Sonnen hell funkelnd
ihr helles Antlitz mir, oh Lebensessenz
gar selbst die Dämonen munkelnd!
Leuchte mir, leuchte mir
oh verdrehtes, wirres Ding,
du umwoben von Schatten und Schein
will deine Harf‘ spielen weiter,
mir jederorts sturmbewährt, hart wie Stein
dein glockenheller Donner.
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