Wolfslieder

Auf vier Pfoten sie laufend geschwind
im Fellgewand durch Schnee und Eis,
zur Lichtung jede Mutter mit Kind
wie auch der älteste Krieger und Greis.
In kalter Nacht über Lehm und Gras
bei hellem Mondeslicht im Wind voran,
jeder für sich der anderen Fährte las
schweigend über alte Lieder sann.
Die Mondin lächelnd über ihrer Kinder Sangestrieb,
auf ihre Geschwister wartend still und leis‘,
nun versammelnd sich zu ihrem Lied,
dort gemeinsam im großen Kreis.
Heulend ihre alten Lieder,
hinauf zur Mondin bis zum Morgen,
bei voller Runde immer wieder,
  ihnen nehmend alle Sorgen.
 
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