Traumfäden

Aus tausend Fäden und Netzen gewoben sanft,
jener schillernd bunte Schleier ― sonnengleich,
mich umhüllend gleich fließendem Feuer,
bunt wie der Herbst, stark wie Gestein ― beständig,
gleich Wasserfällen rauschend jenes Reich.
Weit und unendlich sein Kleid ― fließend lang
bei Sonnenschein und Mondeslicht,
brennend hell wie Kometen jede Faser, mir
in Auge und Herz jeder Funke ― bezaubernd schön,
den meinen Welten pures Elixier.
Malend mit unsichtbarem Werkzeug, stets
tausend Formen und Farben ― hingebungsvoll,
gleich sternengeküssten Tropfen fallend herunter,
aus Fäden und Fasern regenbogengleich ― atmend,
des Menschen Herz malend bunter.
Jenes Traumnetz geschaffen, aus unbekannter Hand,
durch Worte nur erfasst, doch nicht gemalt ― verweilend
jener süße Zauber wie gehauchte Küsse, still
über unsren Köpfen im Netz gewoben ― unerklärbar strahlend
voller Anmut und Leben, Träume Seelen heilend.
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