Königin Frost

Kälte um dein Herz gelegen, wie Schnee und Eis,
undurchdringbar, verschlossen unter Haut so weiß.
Jeder Atemzug erstickt in frostigen Böen,
einsam und kühl wie der höchsten Berge Höhen.
Blieb nicht viel von einstiger Wärme, gar verloren
auch einst brennend hell aus dir warm heraus,
man dich jubelnd zur Frostkönigin auserkoren,
einstimmig in deinem eisumhüllten Haus.
Königin Frost, Königin Frost man dich nannte nun,
für jeden kalten Blick und alles herzlose Tun.
Worte kühl wie deine blauen Lippen, eisig kalt,
du herrschend im weißen Land mit roher Gewalt.
Zog mit Flammenschwert hinein ins Land, glühend
von Hoffnung erfüllt auf Rettung für dein Herz,
war auch bald seine Spitze nur vor Kälte sprühend,
vom frostigen Odem alles Feuer restlos ausgemerzt.
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