Gedankenströme

Gedanken fließen gleich Wasserfällen in Strömen herab, sich formend zu großen Seen, klar und verlockend für den Reisenden, der verweilte. Bei allem trinken und entspannten tauchen dort in jenem einladenden Wasser möge er Acht geben, nicht an ihm zu ertrinken, zu verlieren, was er ist, sich selbst in jenem See zu begraben. Groß mag er sein, der Reiz des fremden Wassers, doch ruht dort ein Quell, wo wir keinen zu erkennen glaubten, wähnten wir uns dem Austrocknen nahe. Doch er besteht, sprudelt, nicht minder lebendig und klar – möge sich der Reisende beim trinken und tauchen in jenen Seen nicht austrocken, drum möge er bewahren.

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