Stille

Der Stille will ich mich hingeben,
unbewegt liegend unter blauem Firmament,
klar und unberührt wie mondbeschiene Seen;
ein gehauchter Kuss sanft wie der Wind,
mich tragend auf weichen Schwingen.
Ihrem Wort will ich schweigend lauschen,
gleich dem  leisen Lied singender Vögel,
ihrer Obhut mich hingeben wie ein Herz sich dem anderen,
jede Botschaft annehmen in Dankbarkeit.
Vom Quell ihrer Erkenntnis will ich kosten,
jeden Schluck mit allen Sinnen spüren,
gleich der lieblichen Umarmung des Wassers,
hinabtauchend in die verborgensten ihrer Welten.
Ihre Ruhe will ich leben,
gleich dem ersten Atemzug bei Sonnenaufgang,
mich ihrem wortlosen Zauber ganz fügen,
in Hingabe angenommen,
in Hingabe von Herz und Seele gelebt.
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