Alltagstrott und Feinsinnigkeit

Diese Welt ist ein furchtbar hektischer, nur allzu sehr von Pflicht, Zeit und Routine angetriebener Ort. Für ein wenig Feinsinnigkeit und Ruhe fehlt ihr oft der Platz, der Raum ins uns selbst, gehen Worte und Momente des einfach Seins schnell im nahezu niemals ruhenden Treiben unter. Also schafft man sich ebendies anderweitig, und ebendies zu genießen, fernab von roten Linien, Trott und zahnradartigem Handeln, ist eine für sich gelebte, wundervolle Kunst. Kann man sie in Geist wie Herz tragen und ausüben auch dann, befindet man sich im Zentrum jenen Treibens mitsamt seinem Lärm, so erscheint alle Hektik wie ein weit entferntes Bild, wie ein unfertiges Portrait, von seinem Erschaffer vergessen.

Die einen entspannen, die anderen meditieren, wieder andere suchen die Ruhe menschenleerer Orte auf; ich gehe auf Reisen nach innen, während ich im stillen schreibe und einige Worte mit jener Welt teile. Der Wind wird sie tragen ― Wohin ist ungewiss.

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